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Drum-Schulen, die auf Dirk Brands School-tour bereits besucht wurden:
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Abenteuer Musik Hamburg
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Benno Guggenbichler
Halfing
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Downtown music institute
Augsburg
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Drum4fun Schlagzeugschule
Augustfehn
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DrumFactory
Berlin
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DRUMS
Dachau
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Drummers World
Schwelm
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Feel the Beat Schlagzeug und Musikschule
Solingen
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Jamclub Musikschule
Tübingen
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Schlagzeugunterricht Harry Reischmann
Ulm
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Städtische Musikschule
Bad Salzuflen
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Frage: Dirk, wie ist die Idee für diese Tour eigentlich entstanden?
Dirk: Wir haben bei den vielen V-Drum Workshops der letzten Jahre festgestellt, dass immer mehr Lehrer und Schüler fragten „Könnt ihr nicht mal einen V-drum Workshop in unserer Musikschule machen?“. Letztendlich haben wir uns dann entschlossen, dieses Projekt zu starten, zumal die aktuellen V-Drums Sets sehr viele neue Funktion besitzen, die es geradezu herausfordern, die Sets im Unterricht einzusetzen.
Frage: Welche Funktionen sind dieses im Einzelnen?
Dirk: Zwei Beispiele: Das haben wir zum einen den Rhythm Coach, der sowohl für Lehrer als Unterrichts-Tool als auch für das Eigen-Training des Schülers ideal ist. Es gibt verschiedene Übungen, die unterschiedliche Skills trainieren, und es macht gleichzeitig auch noch Spass zu üben. Wenn du mal in die Vergangenheit des Musikunterrichtes schaust, wirst du mit dem Wort Üben eher ein leichtes Gruseln erzeugen. Kein Wunder, dass dadurch das Lernen von Musik teilweise mit Stress verbunden ist. Das ist heute anders: LEARN WITH FUN ist die heutige Devise, und da stehen die V-Drums ganz weit vorne.
Zum anderen haben wir die Möglichkeit, Audiodaten zu integrieren, entweder als im Soundmodul integrierte Songs oder als Audiodaten, die man über einen USB Stick abspielen kann. Nicht zu vergessen die Anschlüsse für externe Audio Player aller Art, also Cassettendecks, CD- oder MiniDisc Player, und natürlich mp3 Player. Es ist alles vorhanden und wartet nur darauf, kreativ genutzt zu werden.
Frage: Wie waren die Reaktionen der Teilnehmer nach den Workshops?
Dirk: Sehr vielfältig. Viele kannten die V-Drums schon oberflächlich und haben sich bei den Workshops über Details informiert, die meisten aber hatten die V-Drums noch nie „in echt“ gesehen und waren entsprechend überrascht, was sich im Laufe der Zeit getan hat. Electronic Drums gibt es ja schon seit den 80er Jahren, aber damals klangen sie eher noch künstlich und hatten eine im Vergleich zu heute eher dürftige Spielfläche. Der Quantensprung kam 1997 mit den TD-10 V-Drums. Ab dann hatten wir auf beiden Ebenen einen Riesen-Fortschritt: bei den Sounds und bei den Spielflächen, die nun Mesh Heads besaßen. Das ist nun 12 Jahre her, und in der Zwischenzeit hat sich wiederum viel getan. Zusammengefasst: Eine Menge Innovation für alle ambitionierten Drummer, die erst beim selber spielen merken, welche Tür sie gerade für sich aufgestossen haben. Um sie zu ermutigen, diesen Schritt zu wagen und sich von Vorurteilen zu befreien, gehen wir in die Schulen und betreiben „Aufklärungsarbeit“, ich bin quasi V-Drum Missionar...:)
Frage: Wie beurteilst du die Rolle der V-Drums in Musikschulen heute?
Dirk: Es war natürlich absehbar, dass inzwischen viele Musikschulen und Drum-Schulen bereits V-Drums einsetzen, aber in vielen Fällen doch immer noch vereinzelt.
Eine Entwicklung, die jetzt an Dynamik zunimmt, ist die Installation von V-drum schools. Einige Schulleiter haben sich nach den Workshops und den Reaktionen der Teilnehmer, unter denen viele Eltern mit Schülern waren, überlegt, eine V-drum school zu eröffnen, um ihren Schülern einen modernen Unterricht bieten zu können. Einer der ersten Schulen, die diesen Gedanken in die Tat umgesetzt hat, ist die Musikschule Abenteuer Musik in Hamburg. Sie wird im April 2009 ihre V-drum school offiziell starten. Wir haben heute in vielen Lebensbereichen moderne Technik, warum nicht auch beim Drum-Unterricht?
Wie sich die Meinungsbildung bez. elektronischer Drums in der Gesellschaft geändert hat, machen folgende Beispiele deutlich:
Ich habe vor ein paar Wochen bei einem Termin in Hamburg das Hamburger Abendblatt gekauft und fand darin eine Beilage über Berufsausbildung. Darin war u.a. ein grosser Bericht über die Möglichkeit der Ausbildung in einem Musikfachgeschäft. Die Überschrift dieses Artikels lautete: „Gibt es auch ein leises Schlagzeug für die Mietwohnung?“.
Ende 2008 habe ich einen TV-Beitrag gesehen, in dem Kinder über ihre Weihnachtsgeschenke befragt wurden. Das war bei einem der Kinder wie folgt:
Frage 1: Was hast du zu Weihnachten bekommen? Antwort: Ein Schlagzeug.
Frage 2: Und was findest du an deinem Schlagzeug am besten? Antwort: Das man die Lautstärke verändern kann.
Das spricht doch für sich selbst, oder?
Frage: Dirk, wir danken die für dieses Gespräch.
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